Austausch Thermostatgehäusedeckel

Der Austausch des Deckels ist sehr schnell gemacht.
Mir ist vor einiger Zeit der Flansch des Deckels abgebrochen, was dann zur Folge hatte, dass ich plötzlich sehr viel Kühlwasser in Form von sehr viel Dampf aus dem Motorraum verlor. Dies scheint aber ein bekanntes Problem bei Mercedes gewesen sein und so wurde der Deckel nicht mehr aus schwarzem Kunststoff gefertigt sonder nun aus Guss.

Teileübersicht

Benötigt für den Austausch werden lediglich 4 Teile:

  • Deckel A1032000117
  • Verschlussschraube N007604008200 1,12€ + MwSt
  • Kupferdichtung N007603008106 0,51€+ MwSt
  • Gummidichtung A0159972348 1,51€+ MwSt

Als erstes habe ich damit begonnen das Loch im Deckel mit der Kupferdichtung und der Verschlußschraube zu verschließen. Dieser Anschluss wird bei meinem Coupé nicht benötigt.
Nun muss der Schlauch des Kühlers vom Anschlussstutzen entfernt werden, dazu die Schlauchschelle lösen. Nun kann der Schlauch einfach abgezogen werden.

blick auf das Thermoelement bei abgenommenem Deckel

Nun die 3 Schrauben des Deckels entfernen und den alten Deckel abnehmen. Nun ist der Blick auf das Innenleben frei. Hier muss nun noch die Gummidichtung entfernt und durch die Neue ersetzt werden. Normal reicht es das Innenleben einfach rauszuziehen, bei mir musste ich jedoch die Dichtung mit einem Schraubendreher entfernen.

Nun das ganze mit einem Lappen abwischen und wieder mit den neuen Teilen zusammenbauen. Anschließend den Wasserstand des Kühlwassers wieder richtig stellen. Zum Schluss habe ich dann noch bei laufendem Motor geprüft ob alles Dicht ist, das geht jedoch nur wenn das Kühlwasser auf Temperatur ist und das Thermoventil öffnet.

Der Austausch hat in meinem Fall keine 10 Minuten gedauert.

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1 Kommentar Kommentar schreiben

  1. Matthias Kindler #

    Mir ist auch dar alte Thermostatgehäusedeckel gerissen. Ich hatte immer Probleme mit Luft im Kühlsystem und damit ständig Wasserverlust durch überkochen. Seit dem der Thermostatgehäusedeckel gewechselt ist sind die Probleme weg. Offensichtlich ist die Luft durch den bereits angerissenen Thermostatgehäusedeckel reingekommen.

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