Schiebedach einstellen

Im Kofferrraum links hinter der Verkleidung ist der Stellmotor mit einem weissen Stellrad. Das Rad ganz rausziehen und eine Raste zurück drücken (das geht relativ schwer). Eine Umdrehung ca 4,5 cm Schubweg des Daches. Das Dach kann nun entgegen dem Uhrzeigersinn verstellt werden. Immerwieder ein Stück drehen und das Dach prüfen. Dann das Rad wieder reindrücken.

Auch kursiert immer wieder folgendes durchs Netz:

Schiebedach ganz zu, dann den weissen Knopf hinten links im Kofferraum ganz rausziehen, eine Raste reindrücken und solange in eine Richtung drehen bis es 2x direkt hintereinander klickt. Genau dazwischen ist der Nullpunkt.

Davon kann ich nur abraten. Dieses klicken habe ich selber noch an keinem 124er feststellen können. Somit drehst du da bis du schwarz keine Lust mehr hast und hast dir das Dach komplett verstellt. Sollte jemand etwas Gegenteiliges Berichten können, immer her mit euren Erfahrungen.

In den Kommentaren weißt Henning auf folgendes hin, ich selber habe es noch nicht überprüft:

Es wird benötigt: Eine Kugelschreibermine
Man fährt das Schiebedach in eine der beiden Endstellungen (offen). Jetzt legt man den Motor frei und zieht das weisse Rad eine Raste heraus. Neben dem Rad befindet sich ein kleines Loch in das man die Kugelschreibermine einführt und ganz leicht hineindrückt. Nun dreht man an dem Rad (Richtung egal) bis sie sich weiter einschieben lässt. Ist die Mine weiter eingeschoben dreht man das Rad noch weiter, bis die Kerbe im Rad zur Mine zeigt und druckt es herein. Nun kann die Mine entfernt werden und das Schiebedach geschlossen werden ohne darauf achten zu müssen wann es zu ist.

Danke Henning!

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6 Gedanken zu „Schiebedach einstellen

  1. Beide Tipps sind falsch.
    Es wird benötigt: Eine Kugelschreibermine
    Man fährt das Schiebedach in eine der beiden Endstellungen (offen). Jetzt legt man den Motor frei und zieht das weisse Rad eine Raste heraus. Neben dem Rad befindet sich ein kleines Loch in das man die Kugelschreibermine einführt und ganz leicht hineindrückt. Nun dreht man an dem Rad (Richtung egal) bis sie sich weiter einschieben lässt. Ist die Mine weiter eingeschoben dreht man das Rad noch weiter, bis die Kerbe im Rad zur Mine zeigt und druckt es herein. Nun kann die Mine entfernt werden und das Schiebedach geschlossen werden ohne darauf achten zu müssen wann es zu ist.

  2. Das mit dem Klick funktioniert…. Jedoch fragt man sich, wenn man im Kofferraum liegt und sich Blasen an den Zeigefinger dreht, wer diese Schei*** erfunden hat und wofür die Kerbe im Rädchen ist…
    Hätte ich am letzten Samstag schon das mit der Mine gewusst hätte ich Lebenszeit gespart und einen Polizeieinsatz wegen Verdacht auf eine Leiche im Kofferraum verhindert… 😉

  3. Procedere ohne Klickes (die man nicht hört) und blindes Herumgedrehe (mit dem man Stunden verbringen kann) ist Folgendes:

    Man bringt das Schiebedach in Position „Zu“.

    Dann steckt man einen langen dünnen Schraubenzieher (Schaschlikholzspiess etc. ) in das kleine Loch ,das sich etwa 3cm rechts oberhalb des „Heben/Senken“ Drehrades befindet, (also etwa auf Position „2Uhr“, für die Halbblinden ist es weiß hinterlegt!)

    Diesen Schaschlikspieß drückt man (gefühlvoll!) rein bis zum Anschlag und hält ihn leicht gedrückt.

    Dann zieht man wie oben beschrieben den Knopf raus (ja, der geht schwer!), eine Rastung wieder rein und dreht ihn gegen den Uhrzeigersinn so lange, bis man den Schachlikspiess plötzlich weiter durchschieben kann.

    Ich habe das Ganze mit einem Schraubendreher illustriert, der geht genauso…

    DAS WARS, die Einstellung ist fertig.

    Hintergrund ist der, dass hinter dem Loch wo der Spieß reinkommt ein Nockenrad aus Plastik ist, dieses Nockenrad „sagt“ quasi an, in welcher Position das Schiebedach gerade ist. Woher sollte das Steuergerät das denn auch sonst wissen….?

    Und weil die Ingenieure beim Daimler damals noch Qualität bauen wollten, die überdies auch noch servicefreundlich ist, haben sie in dieses Plastik-Nockenrad ein Loch hineinkonstruiert, damit der geneigte Mechaniker die Justage des Schiebedachs auf Nullposition im Handumdrehen bewältigen kann. Also heißt: Loch auf der Trägerplatte und Loch im Nockenrad fluchten = Nullposition und alles ist gut.

    Nun noch ein Wort zu dem, was passiert, wenn die Einstellung nicht stimmt:

    Der Motor weiß nicht wann er aufhören muss zu ziehen oder zu schieben. Die Reaktionen auf den Schalter im Dachhimmel sind völlig wirr und entbehren jeder Logik. Das Problem besteht hauptsächlich, wenn man ein klemmendes oder schwergängiges Schiebedach wieder instandgesetzt hat und zu diesem Zweck den Motor ausgebaut hat. (War zumindest bei mir so)

  4. bekomme mein schiebedach erst garnicht mehr auf ,weder ankippen noch einfahren.wer kann helfen.wo ist die notkurbel für die handbetätigung.

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